KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken |
||||
Bibliotheken |
||||
|
|
||||
Bibliotheken werden gebraucht - und ihre Mittel gekürztSeit im Herbst 2008 die US-Wirtschaft und mit ihr der Welthandel und viele Volkswirtschaften in die Krise gerieten, debattieren Bibliothekar/innen und ihre Nutzer über die möglichen Folgen für Bibliotheken. Wie werden sich Bibliotheken in der Wirtschaftskrise behaupten? In den USA begann der Abschwung bereits 2007, dort sind schon erste Auswirkungen sichtbar. Ein Blick in die Vereinigten Staaten hilft, zukünftige Auswirkungen in Europa und Deutschland abzuschätzen.
Die Entwicklung in den USASchon Ende 2008 wird offensichtlich, dass öffentliche Bibliotheken in der Wirtschaftskrise mehr Nutzer/innen haben als je zuvor. Diese nutzen Medien, technische Ausstattung der Bibliotheken, lassen sich zu vielen Themen beraten und nutzen die sozialen Angebote:
Einzelne Beispiele:
Dennoch müssen viele Bibliotheken Etatkürzungen hinnehmen und Öffnungszeiten, Dienstleistungen und Medienangebot zurückschrauben:
Aber es gibt auch Unterstützung für die Bibliotheken: durch lokale Regierungen und Bürger/innen, die den Nutzen der Bibliotheken erkennen, und durch die Bundesregierung und ihr Konjunkturpaket:
Die American Library Association (ALA) veröffentlicht laufend Nachrichten zur Situation der Bibliotheken in den USA:
Entwicklungen in anderen LändernAuch in anderen Ländern werden Bibliotheken in der Krise wichtiger, leiden aber gleichzeitig unter Mitteleinsparungen:
Es gibt aber auch hier Unterstützung für Bibliotheken:
Der Erhalt gut funktionierender und ihren Aufgaben gewachsener Bibliotheken setzt ausreichende und planbare Finanzierung voraus. Bibliotheksgesetze, die kommunale Bibliotheken zur Pflichtaufgabe machen, sind hierfür ein wichtiges Instrument: Letzte Änderung: 11.03.2010
|
(Redaktion: tb, mcl) |
|||