KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken |
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Bibliotheken |
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BIX - Der BibliotheksindexFür viele Bereiche von Verwaltung und Bildungswesen ist es noch Zukunftsmusik - für Bibliotheken seit 1999 Normalität: Jedes Jahr treten ca. 260 Bibliotheken zum Leistungsvergleich an. Der Bibliotheksindex BIX sammelt Daten von der kleinen Gemeindebibliothek bis hin zur Universitätsbibliothek und errechnet daraus Punkte und Ranglisten. Die Ergebnisse des Vergleichs werden jährlich Anfang Juli veröffentlicht und zeichnen ein spannendes Bild von der Vielfalt und Qualität der deutschen Bibliothekslandschaft. Dabei sein ist alles!Der BIX liefert mit seinem Datenmaterial Hinweise zu vielerlei Fragen. Dabei geht es nicht darum, unbedingt auf Platz 1 zu landen: Alle Bibliotheken nehmen freiwillig am BIX teil und beweisen damit Offenheit, Spaß an der Herausforderung und Qualitätsbewusstsein. Der BIX gibt kein Werturteil über eine Bibliothek ab, sondern will Hinweise darauf geben, wo z.B. bei einem hinteren Rangplatz mehr Ressourcen oder andere Prioritäten notwendig sind. Kommunikation und EntwicklungDer BIX ist ein Vergleichsinstrument für Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken. Sein Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit von Bibliotheken kurz, prägnant und dennoch in aussagekräftiger Form zu beschreiben. Der BIX macht die Situation einer Bibliothek mit Hilfe von Zahlen transparent und will damit zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Bibliothek, Verwaltung, Öffentlichkeit und Politik beitragen. Wenige zentrale Indikatoren (z.B. die Zahl der Medien pro Einwohner/ Hochschulangehörigen, die Zahl der Bibliotheksbesuche oder der Prozentsatz der neu erworbenen Medien) bilden in komprimierter Form einen Index zur Leistungsdarstellung. "Benchmarking" heißt die Idee, mit der jede Bibliothek die Möglichkeit bekommt, ihren eigenen Standort zu bestimmen, sich an den Erfolgreichsten zu orientieren und wichtige Diskussions- und Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen. Eine Rangliste und viele InformationenDas Ergebnis des BIX ist eine Rangliste von Bibliotheken in acht Gruppen, ähnlich wie "Gewichtsklassen". Zwar gibt es eine Gesamtwertung, aber diese wird durch differenzierte Aussagen ergänzt: Wie gut ist die Bibliothek mit Ressourcen ausgestattet? Wie wirtschaftlich arbeitet sie? Wie gut wird sie von den Kunden genutzt? Wie viel Kapazität investiert sie in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter/innen und Dienstleistungen? Einige Platzierungen beim BIX 2010:
Platz 1 Platz 2 Platz 3 Öffentliche Bibliotheken in Gemeinden
bis 15.000 Einwohner Bibl. Abtsgmünd GemB Grünwald Bibl. Höchberg 15-30.000 EW StB Wittlich StB Freiberg/Neckar StB Melle 30-50.000 EW MIZ StB Itzehoe RegBib 50-100.0000 EW StB Göppingen StB Norderstedt StB Tübingen über 100.000 EW StB Dresden StB Chemnitz StB Zürich (Schweiz) Wissenschaftliche Bibliotheken
in Hochschulen HTWG Konstanz HSB Neu-Ulm FHB Merseburg in Universitäten (einschichtig) UB Konstanz ULB Düsseldorf UB Bozen (Italien) in Universitäten (zweischichtig) UB Heidelberg SUB Göttingen USB Köln
Die Macher des BIXDer BIX wurde 1999 von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband initiiert und bis 2005 mit Mitteln der Bertelsmann Stiftung entwickelt und durchgeführt. 2006 übernahmen der Deutsche Bibliotheksverband, das Hochschulbibliothekszentrum hbz und die Zeitschrift BIT-Online den BIX im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken. Unterstützt wird der BIX weiterhin von der Bertelsmann Stiftung und dem Institut für angewandte Sozialforschung (infas). BIX-Magazin und BIX-Website: Alle Ergebnisse - und noch viel mehrDie Ergebnisse des BIX werden jährlich Anfang Juli als Sonderheft der Zeitschrift B.I.T.-Online publiziert. Das BIX-Magazin enthält - neben allen Daten in Tabellenform - interessante Berichte, Interviews und Reportagen zu neuen Trends, Themen und Angeboten im Bibliothekswesen. Das aktuelle BIX-Magazin können Sie beim Verlag Dinges & Frick bestellen: Die Ergebnisse und Daten aus elf BIX-Jahren können Sie über die interaktive Auswertung auf der BIX-Webseite abrufen, kombinieren und analysieren. Hier finden Sie auch weitere Informationen zu den Daten und zur Methodik des BIX: Letzte Änderung: 01.07.2010
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Internetadresse des BIXKontakt:Ulla Wimmer
Shirley Mc Leod
Dr. Ronald Schmidt
(Redaktion: mcl) |
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