KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken |
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Bibliotheken |
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Werden Sie Unterstützer der Zukunftswerkstatt!Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Zukunftswerkstatt, die Zukunftswerkstatt hat auf dem Bibliothekartag 2009 in Erfurt ein äußerst erfolgreiches Projekt durchgeführt. Auf einem eigenen Stand konnten Bibliothekarinnen und Bibliothekare Computergames, das Web2.0 und die eBooks selber ausprobieren. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern und Sponsoren haben wir dafür eine einzigartige Plattform geschaffen. Darüberhinaus konnten wir mit unser Podiumsdiskussion zum Thema: “Games und Web 2.0 – neue Netzwerke für Bibliotheken” und einer Vielzahl Vorträgen eine große Zahl an Besuchern für diese neuen Medien begeistern. Wir hatten zwei wesentliche Ziele: 1. Die Vernetzung der Protagonisten, die unserer Meinung nach in Zukunft die Kultur- und Wissensvermittlung gestalten werden. 2. Die Aktivierung unserer Besucher, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Heute können wir sagen: Die Zukunftswerkstatt auf dem Bibliothekartag 2009 war ein voller Erfolg und wir haben etwas bewegt. In den letzten Wochen haben wir erfahren dürfen, wieviele Menschen und Institutionen wir erreichen konnten – auch weit über die Grenzen des Bibliothekartages hinaus. Damit verbunden werden wir immer wieder gefragt, wie es denn mit der Zukunftswerkstatt weitergeht bzw. welche Projekte wir nun umsetzen werden? Das Projekt war bis jetzt zu 100% auf die Aktivitäten auf dem Bibliothekartag ausgerichtet. Wir hatten uns im Vorfeld der Veranstaltung keine Gedanken über die Zeit danach gemacht – wir konnten auch nicht abschätzen, inwieweit unser Konzept überhaupt aufgeht bzw. ob wir erfolgreich sein würden oder nicht. In den letzten 3 Wochen haben wir uns über eine mögliche Zukunft der Zukunftswerkstatt Gedanken gemacht. Viele unsere Kooperationspartner, Unterstützer, Sponsoren und Helfer haben mit uns über neue Konzepte und Projekte diskutiert und uns vor allem ermutigt weiterzumachen. Deshalb haben wir beschlossen, die Zukunftswerkstatt weiterzuführen. Damit dies möglich ist, müssen wir uns neu aufstellen. Bis heute haben wir das Projekt in unserer Freizeit aufgebaut. Dies wird so mittel- bis langfristig nicht mehr möglich sein. Deshalb möchten wir versuchen, die Zukunftswerkstatt mit Ihrer Hilfe weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, auf Basis des Non-Profit-Gedankens aus der Zukunftswerkstatt eine unabhängige Institution aufzubauen, deren Zweck die Unterstützung der Bibliotheken bei der Entwicklung und Nutzung moderner Informations- und Vermittlungstechnologien ist. Die Zukunftswerkstatt soll eine Plattform sein, die Menschen und Ideen zusammenbringt. Wir möchten ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen, dass aus Unternehmen, Institutionen und Wissenschaftlern besteht. Zudem möchten wir unterschiedlichste Projekte entwickeln und umsetzen (Eine erste Zusammenstellung von Projektideen finden Sie im Anhang). Die damit verbundenen Aufgaben werden eine Vielzahl an finanziellen, personellen und inhaltlichen Ressourcen benötigen. Dafür brauchen wir ihre Mithilfe. Werden Sie offizieller Unterstützer der Zukunftswerkstatt!
Vor allem der zuerst genannte Punkt ist von großer Bedeutung. Durch Ihre offizielle Unterstützung können wir zeigen, dass die Zukunftswerkstatt eine wichtige und vor allem gewollte Einrichtung ist. Wir möchten die Unterstützung der Zukunftswerkstatt bewußt nicht abhängig von einer finanziellen Zuwendung machen, da wir wissen, dass viele von Ihnen dazu nicht in der Lage sind, bzw. wir nicht nur Geld sondern viele weitere Ressourcen und Know-How benötigen. Wie sieht so eine Unterstützung aus?In einem ersten Schritt vereinbaren wir mit Ihnen/Euch in schriftlicher Form eine offizielle Unterstützung. Diese Vereinbarung hat auch einen symbolischen Charakter. Der Unterstützer erklärt, dass er die Zukunftswerkstatt für besonders wichtig und unterstützenswert hält. Damit sind keine weiteren Zusagen irgendwelcher Art verknüpft. Wir können aber damit auf uns aufmerksam machen und zeigen, welch großes Netzwerk hinter uns steht. So werden wir z.B. etwaig vorhandene Logos auf unserer Hompage und allen anderen Publikationen nutzen. Im zweiten Schritt überlegen wir mit Ihnen/Euch gemeinsam, welche Möglichkeiten der Unterstützung real umsetzbar sind. Dabei gibt es keine Vorab-Festlegungen oder Mindestleistungen. Wir glauben, dass es viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt, und das diese zudem abhängig von der jeweiligen Ausgangslage und Zielsetzung des Untertützers sind. Wer kann Unterstützer sein?Jede Person, jede Organisation, jedes Unternehmen, jede Institution, usw. die unsere Ziele und Ideen unterstützen möchten kann mitmachen. Und wie wird man Unterstützer der Zukunftswerkstatt?Schreiben Sie uns einfach eine Mail. Nennen Sie Ihren Namen sowie Ihre Kontaktdaten und teilen Sie uns mit, ob wir Ihren Namen veröffentlichen dürfen. Und dann sollten Sie uns noch mitteilen, wie Sie uns unterstützen möchten. Sobald wir Ihre Mail empfangen haben, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Was wird die Zukunftswerkstatt dann sein?:Unser Antrieb: Unser Ziel: Was ist das? Wie wollen wir das erreichen? und wir wollen aktivieren und informieren um Fortschritt zu ermöglichen, Menschen und Ideen zusammenbringen, Veränderungen herbeiführen Was wir tun können und wollen: Wir wollen informieren über: 1. neue Vermittlungsformen für kulturelle und wissenschaftliche Inhalte Wir wollen aktivieren: Wir wollen diskutieren: Wir wollen Visionen entwickeln: Wie wird die Zukunftswerkstatt arbeiten?Die Zukunftswerkstatt arbeitet unabhängig, offen, innovativ und interdisziplinär. Wir waren auf dem Bibliothekartag erfolgreich, weil uns viele Menschen, Unternehmen und Institutionen unterstützt haben. Wir haben in Erfurt eine Plattform geschaffen, die Menschen und Ideen zusammenführte. Wir glauben, dass wir genau diesen Weg des Zusammenführens und Vernetzens weiterführen sollten. Zudem möchten wir uns ausschließlich auf Projekte konzentrieren, die einen klaren Bezug zur Praxis bzw. zur Realität haben. Die Zukunftswerkstatt wird kein weiteres Diskussionsforum sein. Wir stehen auch nicht in Konkurrenz zu bereits vorhandenen Angeboten und Strukturen. Welche Struktur wird die Zukunftswerkstatt haben?Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch keine Struktur vorhanden. Die vorhandenen Strukturen, die unsere Arbeit auf dem Bibliothekartag ermöglichten, reichen für zukünftige Projekte nicht aus. Wir werden kurzfristig eine passende Rechtsform wählen. Klar ist, dass wir weiter als Non-Profit-Organisation arbeiten wollen. Klar ist auch, dass die Leitung des Projektes weiterhin bei den drei Gründern Julia Bergmann, Jin Tan und Christoph Deeg liegen wird. Allerdings möchten wir unser Netzwerk nicht nur konsequent erweitern sondern auch institutionalisieren. All diese Punkte werden bei der Auswahl einer Rechtsform berücksichtigt werden. Welche Projekte möchte die Zukunftswerkstatt umsetzen?Im Folgenden möchten wir ein paar Beispiele für Projektideen skizzieren. Wir möchten diese Ideen mit unseren Unterstützern und unserem Netzwerk gemeinsam entwickeln und sind natürlich auch für Anregungen und Ideen offen. 1. Zukunftswerkstatt on Tour: Wir haben gemerkt, dass das Konzept unseres Messestandes sehr erfolgreich war. Leider können aber sehr viele Bibliothekare nicht zum Bibliothekartag kommen. Also kommen wir zu ihnen. Ein Bus, ähnlich wie bei den Bücherbussen oder den rollenden EDV-Schulen in Finnland, wird zu einer rollenden Zukunftswerkstatt. Die Bibliothekare sollen Computergames, das Web2.0 und eBooks ausprobieren können. Zudem möchten wir mit Ihnen nach Möglichkeiten suchen, wie sie in ihrer Bibliothek diese neuen Medien nutzen können. Wir möchten auch Kommunalpolitiker, Institutionen und Unternehmen aus der Region dazu eingeladen. Flankiert wird dieses Projekt mit einer detaillierten Dokumentation über die gewonnen Erkenntnisse mit dem Ziel, einen flächendeckenden Überblick über den aktuellen Stand der Aktivitäten und Herausforderungen in den Bibliotheken zu erstellen. 2. Zukunftswerkstatt auf Bibliothekartagen bzw. Bibliothekskongressen Unser Stand in Erfurt war ein voller Erfolg. Wir möchten dieses Konzept mindestens alle 2 Jahre fortführen um weitere Bibliothekare zu aktivieren und neue Erkenntnisse aus unserer Arbeit zu präsentieren. Für den Bibliothekskongress in Leipzig 2010 stellen wir uns z.B. das Konzept der “Living Library” vor. Dabei kann der Besucher verschiedende “lebendige” Bücher ausleihen. Aus einem Katalog an Themen und Vortragenden können kleine Gruppen ein Thema heraussuchen und die jeweilige Person wird als “lebendiges Buch” neue Ideen und Visionen erklären. Da unser Kooperationspartner aus der Games Industrie Electronic Arts für diese Veranstaltung über keine finanziellen Mittel verfügt, können wir in Leipzig keine Games präsentieren. Wir werden aber versuchen über unsere Kontakte zur Gamesindustrie einen weiteren Partner zu finden. 3. Technologieradar Die Zukunftswerkstatt wird als “Technologieradar” nach neuen technischen Innovationen im Bereich der Kommunikationstechnologien suchen und diese Innovationen bezüglich Ihres portentiellen Einflusses auf und und ihrer Nutzbarkeit für Bibliotheken untersuchen. Dabei sollen weit über die Grenzen vorhandener Untersuchungen auch Themengebiete wie Computergames oder das mobile Internet untersucht werde. Die Zukunftswerkstatt wird auch hier das vorhandene Netzwerk ausbauen um eine große Zahl an Menschen als “Radar” nutzen zu können. Die Aufgabe der Zukunftswerkstatt ist also nicht nur das Forschen, sondern vielmehr das Zusammenführen von Erkenntnissen und der Weitergabe an die Bibliotheken. Dabei wird die Zukunftswerkstatt international tätig sein – erste Kooperationen mit international renomierten Institutionen wie der ETH-Bibliothek sind hierfür ein gutes Beispiel. 4. Workshops/Seminare/Vorträge/Beratung Die drei Mitglieder der Zukunftswerkstatt werden Workshops und Seminare anbieten, die die Bibliothekare in die Lage versetzen sollen, diese neuen Medien in ihre tägliche Arbeit zu integrieren. Dabei wird größter Wert auf die Umsetzbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse gelegt. Die Bibliothekare sollen das Erlernte sofort umsetzen können. Gleichzeitig sollen die Bibliothekare aktiviert werden, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Auch bei diesem Schritt wird die Zukunftswerkstatt Hilfestellungen anbieten. Informieren und Aktivieren sind auch die Ziele welche durch Vorträge auf Kongressen und Konferenzen erreicht werden sollen. In den letzten Tagen haben sich eine Vielzahl an weiteren möglichen Projekten herauskristalisiert. So wird die Zukunftswerkstatt den von Patrick Danowski gegründeten Web2.0-Stammtisch in Berlin weiterführen. Zudem werden wir mit der Frankfurter Buchmesse ein gemeinsames Projekt 2009 und 2010 entwickeln und umsetzen. Die 4 Beispielvarianten sollen Ihnen nur eine Idee der Bandbreite möglicher Aktivitäten der Zukunftswerkstatt liefern. Wir laden Sie herzlich ein, Unterstützer der Zukunftswerkstatt zu werden. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. Julia Bergmann – Jin Tan – Christoph Deeg
Letzte Änderung: 04.08.2009
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LinkKontaktChristoph Deeg Jin Tan Julia Bergmann |
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