KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken

Innen- und Außenansichten von Bibliotheken

Fahrbibliotheken

Fahrbibliotheken, häufig auch Bücherbusse genannt, versorgen als mobile Öffentliche Bibliotheken z.B. Außenbezirke in Städten oder ländliche Gegenden. Viele Bücherbusse fahren auch Schulen während der Unterrichtszeit an, um den Schülern die Dienstleistungen der Bibliothek direkt anzubieten.

Es gibt diverse Fahrzeuge, die als Bücherbusse eingesetzt werden: Entweder übernehmen umgebaute Busse die Funktion einer Fahrbibliothek, häufig kommen aber auch Lkw unterschiedlicher Größen zum Einsatz. In Berlin-Reinickendorf ist im März 2009 der erste erdgasbetriebene Bücherbus Deutschlands an den Start gegangen.
(http://www.berlin.de/ba-reinicke...)

Der Bücherbus sucht in der Regel bestimmte Haltestellen nach einem festen Fahrplan auf, damit die Kunden dort Medien entleihen und zurückgeben können. Zudem können Titel aus dem Bestand der Bibliothek bestellt und vorgemerkt werden, auch Bestellungen aus anderen Bibliotheken sind in den meisten Fällen möglich. Im Angebot einer Fahrbibliothek sind längst nicht nur Bücher, es werden auch CDs, Videos, CD-Roms oder DVDs angeboten.


Inhaltsübersicht

Kurzer Blick in die Geschichte

Vermutlich wurden erstmals 1905 in den USA (Staat Maryland) Bücher von einem Pferdewagen ausgeliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wird aus den USA und Großbritannien von den ersten motorisierten Büchereien berichtet. Bis zum zweiten Weltkrieg setzt sich die Entwicklung der Fahrbibliotheken in den USA und England kontinuierlich fort.

1944 gibt es in den USA 300, 1956 bereits 919 und 1962 circa 1200 Fahrzeuge.

In Deutschland gab es eine erste Fahrbibliothek zwischen 1925 und 1928 von der Stadtbibliothek Worms. 1929 gründete die Städtische Bücherei Dresden eine eigene Fahrbibliothek.

Weitere Verbreitung fanden mobile Bibliotheken in der Bundesrepublik ab Mitte der 1960er Jahre. Im Zuge von Einsparungen der Städte, Kreise und Gemeinden sinkt die Zahl der Fahrbibliotheken in Deutschland seit den 1990er Jahren kontinuierlich. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg ist das Netz der Fahrbibliotheken am dichtesten. Danach folgen die Länder Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen.

(Quellenangaben: http://de.wikipedia.org/wiki/Fah... ; http://www.goethe.de/ins/jp/lp/p... )


Bilder von Fahrbibliotheken

Auf den folgenden Seiten findet man zahlreiche Fotos aus dem In- und Ausland:

http://commons.wikimedia.org/wik...

http://fahrbibliothek.twoday.net...


www.fahrbibliothek.de - Website und Weblog

Website www.fahrbibliothek.de

Website www.fahrbibliothek.de

Unter der Adresse http://www.fahrbibliothek.de/ - "Die deutschen Fahrbibliotheken im Internet" werden Informationen zu Fahrbibliotheken in Deutschland gesammelt und aufbereitet. Die Website wird von Herrn Weyh (Busbibliothek Bremen) und Herrn von Freymann von der Fahrbücherei Landkreis Celle betreut.

Die Website richtet sich zum Einen an Nutzer von Fahrbibliotheken selbst, zum Andern an Bibliothekare, die hier verschiedene Fachinformationen (Übersicht Anbieter von Fahrzeugen, Fahrbibliotheken international, Daten und Fakten usw.) abrufen können.

Aktuelle Meldungen rund um Fahrbibliotheken sowie eine große Sammlung von Fotos von Fahrbibliotheken findet man im Weblog fahrbibliothek.de:

http://fahrbibliothek.twoday.net...


Fahrbibliotheken international

Fahrbibliotheken - "Mobile Libraries" oder auch "Bookmobiles" genannt, werden in vielen Ländern eingesetzt. Die folgenden Beispiele stellen einige Sonderformen vor:


Weiterführende Links und Literatur


Letzte Änderung: 25.03.2009
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