KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken |
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WeiterbildungWeiterbildung nimmt in Bibliotheken einen zunehmend hohen Stellenwert ein. Rasante technologische Entwicklungen und sich verändernde Informationsbedürfnisse der Kunden stellen neue Anforderungen an die Mitarbeiter und die Bibliothek. Weiterbildung sollte systematisch betrieben werden und dabei einen Ausgleich zwischen Mitarbeiterzielen und Betriebszielen schaffen.
InhaltsübersichtWeiterbildung in BibliothekenWeiterbildung umfasst Qualifikationsvermittlung für aktuelle und zukünftige Aufgaben. Sie richtet sich potentiell an alle Mitarbeiter/innen, wobei auch deren persönliche Perspektiven berücksichtigt werden sollten. Es soll ein Ausgleich zwischen den qualifikationsbezogenen Betriebszielen (vor allem Erhaltungsqualifikation, Anpassungsqualifikation und Aufstiegsqualifikation) und den Mitarbeiterzielen (vor allem Karriereplanung, Selbstverwirklichung und individuelle Lebensgestaltung) geschaffen werden. Wucht des WandelsDer Wandel, dem Strukturen und Dienstleistungen unterliegen, stellt neue Aufgaben an die Bibliotheksmitarbeiter. Er lässt sich folgendermaßen skizzieren:
Ziele
InhalteDie folgenden Inhalte für Weiterbildungsmaßnahmen ergeben sich aus den veränderten Arbeitsfeldern.
Entsprechende Schlüsselqualifikationen, wie z. B. Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsfähigkeit, Selbstorganisationsfähigkeit, Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit, sind entsprechend zu entwickeln und zu fördern. BedarfsermittlungDer konkrete Bedarf in der einzelnen Bibliothek ist zu ermitteln, um im Ergebnis Maßnahmen planen zu können.Die Qualifikationsanforderungen werden arbeitsplatzbezogen ermittelt, dann nach Abteilungen aggregiert.
Quellen für die Ermittlungen können sein: Stellenbeschreibungen, Beobachtung am Arbeitsplatz, Interview der Mitarbeiter, Interview der Vorgesetzten, Assessment-Center. Festlegung der MaßnahmenFolgende Methoden kommen in Frage:
Für das Planen und Durchführen der Maßnahmen kann eine Stabsstelle bei der Leitung der Bibliothek oder eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe verantwortlich sein. Weiterbildungsveranstaltungen können z. B. im Betrieb, während der Aufgabenwahrnehmung stattfinden. Der einzelne Mitarbeiter steht im Vordergrund. Vermittlungsformen können sein: Anleitung, Patenschaft, Job Rotation, Projektarbeit, Wissensbasis im Intranet. EvaluationSchwierig durchzuführen, aber unverzichtbar ist die Evaluation des Lerntransfers. Durch geeignete Maßnahmen wie Mentorensystem, Erfahrungsaustausch, Multiplikation in der Bibliothek mittels Bericht (ggf. im Intranet) oder Schulungen kann der Lerntransfer gefördert werden. Die Evaluation von Schulungen kann z.B. mittels eines Teilnehmerfragebogens (Beurteilung des Seminars) oder einer Lernkontrolle in Form von Tests durchgeführt werden. Literatur
Letzte Änderung: 15.07.2009
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RedaktionDie Texte wurden im Wintersemester 2006/07 von einem Seminar an der FH Potsdam unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hobohm erarbeitet.
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