KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken |
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Web 2.0-Anwendungen in und für BibliothekenYoutube, Bloggen, Wikis, Facebook, Twittern - für einen wachsenden Teil der Internetnutzer sind die vielfältigen Web 2.0-Anwendungen und Features als Medium der aktiven Kommunikation, Information und gegenseitigen Vernetzung nicht mehr aus dem Online-Alltag wegzudenken. So zeigt z.B. das Institut für Jugendkulturforschung im Rahmen der Studie "Safer Internet in der Altersgruppe der 11- bis 19-jährigen: Chancen und Gefahren von Social Communities" (2010), dass Social Communities gerade bei Jugendlichen enorm populär sind, allen voran Facebook. Demgegenüber gibt es auch viele Internet-User, die die "neuen" Web2.0-Angebote eher passiv oder auch gar nicht nutzen: Nach einer Studie zu "Studieren im Web 2.0" aus dem Jahr 2008 verbringen 73 % aller 4400 befragten Studierenden täglich 1 bis 3 Stunden im Internet, 23 % sogar 4 bis 6 Stunden. Dabei liegt jedoch die Nutzungshäufigkeit spezieller Web 2.0-Anwendungen weit unter der allgemeinen Internet-Nutzung: So gaben z.B. 24,6 % der Studierenden an, Weblogs nur sehr selten, und 46,4 % überhaupt nicht zu nutzen. 7,2 % der Studierenden kannten Weblogs gar nicht. 36,8 % der Studierenden nutzten keine Rss-Feeds; 36,5 % kannten RSS-Feeds nicht. 45,2 % nutzten keine Social-Bookmarking-Dienste, 37,8 % kannten diese nicht. Web 2.0 und BibliothekenWie stellt sich die Situation in Bezug auf Bibliotheken und Bibliothekare dar? Inwieweit nehmen Bibliotheken und Bibliothekare am Web 2.0 teil, welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich für die Fach- und die Kommunikation mit Bibliothekskunden über Web2.0.-Anwendungen?
Immer mehr Bibliothekarinnen und Bibliothekaren beschäftigen sich mit dem Thema Web2.0 und beginnen, verschiedene Anwendungen für ihren Arbeitsalltag und die berufliche Fachkommunikation auszuprobieren und zu nutzen. Ein Teil der bibliothekarischen Community tritt schon seit geraumer Zeit mit Nachdruck für die intensive Verbreitung und Nutzung in der Fachwelt ein:
Für viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare spielen Web2.0-Technologien nur eine sehr kleine oder gar keine Rolle. Man kann jedoch immer häufiger die Forderung hören, dass Bibliothekare und Bibliothekarinnen sich mit Web2.0-Anwendungen zumindest auskennen sollten – nur so können Dienste wirklich bewertet, Kunden beraten und das Image von Bibliotheken gestärkt werden. Auf den folgenden Seiten finden sich
Literatur, Links und Selbstlern-Kurse
Online-SelbstlernkurseSeit dem großen Erfolg des Online-Kurses von Helene Blowers "Learning 2.0" (http://plcmclearning.blogspot.co...), in dem Web2.0-Tools für Bibliothekare aufbereitet wurden, wurden auch in Deutschland in Anlehung an Helene Blowers Online-Tutorials erstellt. Letzte Änderung: 10.06.2010
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LiteraturNachrichten:01.07.2010
09.06.2010
Termine:14.09.10
Berlin 22.09.10 - 24.09.10
Türkei, Ankara 29.09.10
Erfurt
(Redaktion: ao) |
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