KNB- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken

Entstehung

Eine Chance für den Neubeginn

Die Versorgung der deutschen Bibliotheken mit überregionalen Dienstleistungen erlitt ab Ende der 1990er Jahr einen gravierenden Einbruch, als das Deutsche Bibliotheksinstitut, eine Serviceeinrichtung für Bibliotheken, abgewickelt wurde.

Einige Dienstleistungen des DBI wurden daraufhin auf andere Träger verlagert, bei vielen gelang dies jedoch nicht. Dazu gehörte unter anderem die Deutsche Bibliotheksstatistik, die die wichtigste Datengrundlage für Aussagen über und Planungen für das Bibliothekswesen darstellt.

Eine stark verkleinerte Nachfolgeeinrichtung (das Innovationszentrum für Bibliotheken IZB) scheiterte 2002 knapp. Es existierten damit keinerlei Kapazitäten mehr, um gemeinsame Aufgaben für das Bibliothekswesen zu übernehmen.

Auf eine Initiative des Deutschen Bibliotheksverbands und der überregional tätigen Bibliothekseinrichtungen hin entstand deshalb 2003 das Konzept für ein Kompetenznetzwerk für Bibliotheken. Das Konzept geht von einer dezentralen Struktur aus, in der selbstständige Partner unverzichtbare Aufgaben übernehmen. Dieses Konzept war erfolgreich: am 6. November 2003 unterzeichneten alle Bundesländer eine gemeinsame Verwaltungsvereinbarung zur Finanzierung des KNB, das bereits am 1.1.2004 die Arbeit aufnahm.

Mit dem KNB existiert eine Struktur, über die überregionale Aufgaben geplant und koordiniert werden können. Obwohl keine zentrale Institution mit Dienstleistungskapazitäten geschaffen wurde, konnten sieben überregionale Aufgaben durch die Partnerinstitutionen im KNB übernommen werden.


Dokumente zur Entstehung des KNB


Letzte Änderung: 20.03.2008
Das Bibliotheksportal

ein Angebot des

Deutschen Bibliothekverbandes

Deutschen Bibliotheksverbands

im Rahmen des

Kompetenznetzwerk für Bibliotheken

Kompetenznetzwerks für Bibliotheken

als Modul des

Wissenschaftsportal b2i

Wissenschafts-
portals b2i

gefördert über die

Kultusministerkonferenz

Kultusminister-
konferenz

und die

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Deutsche Forschungs- gemeinschaft


 

(Redaktion: uw)