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Teaching Library

Der Begriff der "Teaching Library" geht ursprünglich auf eine Bezeichnung der UC Berkeley Library in Kalifornien für ihr Kurs- und Schulungsangebot zurück. Die damit verbundenen Intentionen der "Library Education", "Information Literacy" bzw. der " Benutzerschulung" waren indes bereits ab der Mitte des 20. Jahrhunderts geläufig, sind also im Grundsatz nicht neu.

Ähnlich wie im Fall der Termini "Digital Library" oder "Virtual Library" wurde "Teaching Library" aus dem angloamerikanischen in den deutschen bibliothekarischen Sprachgebrauch eingeführt, um damit sämtliche Aktivitäten der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken auf dem Gebiet der Förderung von Informations- und Medienkompetenz pointiert zu umschreiben.

Inhaltsübersicht

Ziele und Herausforderungen

Bibliotheken in Deutschland, die sich am Konzept der "Teaching Library" orientieren, haben ein modulares Angebot und sind mit diesem in das Curriculum der kooperierenden Schule oder Hochschule eingebunden, gelegentlich wird zusätzlich Prüfungsverantwortung übernommen, beispielsweise in der Form einer Beurteilung von Rechercheprotokollen.

Es entstehen Bibliothekscurricula mit einer auf die aktuellen Bedarfe der Lerngruppen angepassten Reihe von Veranstaltungen, zum Teil schon als Spiralcurriculum, bei dem die gleiche Lerngruppe in einem gewissen Turnus aufeinander aufbauende Veranstaltungen mit sich ergänzenden Inhalten besucht und damit ihre Informationskompetenz entwickelt.

Informationskompetenz wird dabei nicht nur im Bereich der Recherche gesehen, sondern als umfassendere Fähigkeit, den Informationsbedarf zu erkennen und zu beschreiben, Informationen zu finden, zu beurteilen und zu verarbeiten. Grundsätzlich beschränken sich die Intentionen der Teaching Library nicht auf die Informationsangebote und Dienstleistungen der jeweiligen Bibliothek, sondern umfassen genauso die Informationsressourcen im Internet oder anderweitig verfügbare Informationen und Medien.

In den angloamerikanischen Ländern, in Australien, Neuseeland und in Skandinavien sind die mit dem Terminus "Teaching Library" umschriebenen Aktivitäten bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts, wenn auch unter Begriffen wie beispielsweise "Library User Education", in den wissenschaftlichen Bibliotheken gängige Praxis. Die an den Bibliotheken in Deutschland, jetzt auch vermehrt in Österreich und der Schweiz, seit Ende der 90er Jahre sich entwickelnde Teaching Library steht vor mehreren Herausforderungen:

Das Bibliothekspersonal muss methodisch-didaktisch qualifiziert werden, angesichts der erheblichen Anzahl zu schulender Lernender bedarf es einer ausreichenden räumlich-technischen Infrastruktur, schließlich müssen die Lehrveranstaltungen der Teaching Library möglichst verbindlich in die Curricula eingebunden werden.

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Praxis der Teaching Library in öffentlichen Bibliotheken

Die Kooperation mit Kindergärten und Schulen gehört seit langer Zeit zu den Kernaufgaben der öffentlichen Bibliotheken. Sie beinhaltet traditionell unterschiedliche Veranstaltungen der Leseförderung und Erkundungen der Bibliothek sowie der Versorgung von Schulen und Schulbibliotheken mit Medien. Näheres dazu finden Sie bei Bibliothek und Schule.

Veranstaltungen zur Förderung von Informationskompetenz sind hingegen in öffentlichen Bibliotheken nicht so stark entwickelt wie in wissenschaftlichen, sie gehören nur punktuell zum Angebot einzelner Bibliotheken und dies besonders stark in Nordrhein-Westfalen, wo die Entwicklung durch das Projekt "Medienpartner Bibliothek - Schule" gefördert wurde. Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) unterscheidet nicht zwischen Veranstaltungen zur Förderung der Lesekompetenz und solchen der Informationskompetenz, so dass keine Zahlen genannt werden können.

Einen Aufschwung an Kooperationsmöglichen mit Schulen erbrachten für öffentliche Teaching Libraries die die Nation aufrüttelnden Bildungsberichte (IGLU, PISA, UNESCO) der letzten Jahre. So wurden in den meisten Lehrplänen regelmäßige Bibliotheksbesuche verbindlich gemacht. Dadurch konnten bestehende Kontakte ausgeweitet und neue geknüpft werden, es entstanden Kooperationsabkommen zwischen Schulen und öffentlichen Bibliotheken.

Dem Marketing für ihre Angebote der Kompetenzförderung räumen die öffentlichen Teaching Libraries einen hohen Stellenwert ein. Auf der Homepage treten die Bibliotheksveranstaltungen zunehmend markant in Erscheinung, zusammen mit Handreichungen für Lehrende und Lernende.

Es existiert allerdings, im Gegensatz zu www.informationskompetenz.de der wissenschaftlichen Bibliotheken, kein nationaler Zusammenschluss der öffentlichen Teaching Libraries. Möglicherweise auch dadurch bedingt fehlen hier Diskussionen über Standards der Informationskompetenz.

Anbieten würde sich eine Auseinandersetzung mit denen der American Association for School Librarians (AASL). Die Neufassung erschien unter dem Titel "AASL Standards for the 21st-Century Learner".

Das Veranstaltungsangebot umfasst auf der grundlegenden Stufe die Orientierung mit der Aufstellungssystematik, die formale und die thematische Suche im Katalog und das Auffinden des Mediums im Regal sowie seine Ausleihe.

Dies entspricht den Inhalten der herkömmlichen Benutzungsschulungen, unterscheidet sich von ihnen aber durch die Methodik und die festere Einbindung in das Curriculum der Kooperationspartner.

Wo in ersteren überwiegend Vorträge im Rahmen einer Klassenführung ohne sofortige Verwertung im Unterricht gehalten wurden, werden die Vortragsanteile jetzt stark gekürzt zugunsten von Übungen, in denen die Lernenden nach Quellen recherchieren, sie beurteilen und verarbeiten, die sie für die Anfertigung eines Textes in einem konkreten Zusammenhang benötigen (Referat, Haus-, Facharbeit).

Auf der Vertiefungsstufe umfasst das Angebot Einführungen in die Medienkunde, in die Benutzung von Nachschlagewerken in Print- und elektronischer Form sowie in die Recherche mit Internet-Suchmaschinen und in Portalen. Ergänzt wird dieses inhaltliche Spektrum in einzelnen Bibliotheken durch Übungen zum korrekten Zitieren und Belegen, zum Anlegen eines Literaturverzeichnisses sowie zu rechtlichen und ethischen Regeln der Informationsnutzung.

Für Fortgeschrittene werden Veranstaltungen angeboten, die denen in wissenschaftlichen Bibliotheken für Studienanfänger/innen entsprechen, wie die Recherche nach Aufsätzen und der Umgang mit Zeitschriften in Print- wie in elektronischem Format.

Da öffentliche Bibliotheken im Allgemeinen kein eigenes Angebot an E-Books, E-Zeitschriften und Datenbanken machen, beziehen sich diese Veranstaltungen eher auf im Internet frei verfügbare Ressourcen. Im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Bibliotheken werden in öffentlichen Bibliotheken, anders als im angloamerikanischen Raum und beispielsweise in den Niederlanden, bisher keine Online-Tutorials angeboten.

Die räumlich-technische Infrastruktur der Teaching Library ist in den öffentlichen Bibliotheken in Deutschland durchweg unzureichend, denn es stehen nur in Einzelfällen eigene Vortrags-, Schulungsräume bzw. -plätze und Präsentationstechnik zur Verfügung. Diesem Problem wird an manchen Orten dadurch begegnet, dass nur ein Teil einer Veranstaltungsreihe in der Bibliothek stattfindet, und dies außerhalb der Öffnungszeiten, und die anderen Teile im PC- oder Klassenraum der Schule durchgeführt werden.

Ein weiteres Hemmnis besteht in der knappen Personalsituation der kleineren Bibliotheken, die eine pädagogische Fortbildung häufig nicht zulässt.

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Praxis der Teaching Library in den wissenschaftlichen Bibliotheken

Verschiedene Untersuchungen, wie beispielsweise die "SteFI"-Studie im Jahr 2001, die sich mit der Nutzung elektronischer Fachinformation durch Studierende befasste, aber auch neuere lokale Nutzerstudien, haben erbracht, dass die Mehrzahl der Studierenden den Internetsuchmaschinen deutliche Priorität bei der Informationsrecherche einräumt, dass demgegenüber die Bibliotheksangebote (Kataloge, Datenbanken, Volltexte usw.) häufig nicht bekannt sind und dass die Fertigkeiten im Umgang mit elektronischer Fachinformation vielfach nicht systematisch, sondern autodidaktisch erworben werden.


Speziellere Befragungen zum Informationsverhalten der Wissenschaftler/innen haben darüber hinaus ergeben, dass diese angesichts der wachsenden und immer schwerer zu überblickenden Informationsmengen ebenso Defizite auf dem Gebiet der Informationskompetenz einräumen, außerdem Bedarf an Kompetenzen auf neuen Gebieten wie dem Forschungsdatenmanagement und dem elektronischen Publizieren äußern. Sie selber und auch Institutionen wie der Wissenschaftsrat empfehlen im Übrigen, dass auch die Hochschulbibliotheken sich verstärkt der Aufgabe widmen sollen, die Informationskompetenz der Studierenden und auch der Wissenschaftler/innen, ferner der Schüler/innen in Klasse 12 sowie der interessierten Öffentlichkeit zu entwickeln und zu fördern.


Die Teaching Library ist in vielen wissenschaftlichen Bibliotheken bereits Wirklichkeit geworden. Nach der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) realisieren mittlerweile fast alle Hochschulbibliotheken Kurse und Einführungen zur Informationskompetenz in steigendem Umfang, sowohl zeitlich als auch personell. Dem Marketing für ihre Angebote der Kompetenzförderung räumen viele Hochschulbibliotheken einen hohen Stellenwert ein. Auf der Homepage treten die Bibliotheksveranstaltungen zunehmend markant in Erscheinung, und auch im Vorlesungsverzeichnis sind sie vielfach aufgeführt.


Auf regionaler und nationaler Ebene haben sich die Bibliotheken auf eine verstärkte Zusammenarbeit verständigt und jeweils regionale Arbeitsgruppen zur Informationskompetenz ins Leben gerufen, die unter dem Dach von
www.informationskompetenz.de verbunden sind. Die gemeinsam von dbv und VDB gegründete Kommission Informationskompetenz gibt vielfältige Empfehlungen und Impulse zu allen zentralen Aspekten der Förderung von Informationskompetenz im Rahmen des deutschen Bibliothekswesens.


Nach dem Vorbild der wissenschaftlichen Bibliotheken in den Vereinigten Staaten, in Australien und Neuseeland sollen die Kursangebote der Teaching Library an Standards der Informationskompetenz ausgerichtet sein, beispielsweise nach dem Vorbild der ACRL-Standards (American Cooperation of Research Libraries), allerdings nicht schematisch oder starr, denn der prozesshafte und zirkulär-rekursive Charakter des Umfangs mit Information und Medien erfordert flexible Ansätze, einschließlich des kritischen Reflektierens über die eigene Informationskompetenz in ihrer Mehrdimensionalität (Metaliteracy). Beschrieben werden vor allem die Phasen der Informationsbedarfserkennung, des Zugangs zur Information, der Bewertung, der effizienten Verwendung sowie der Berücksichtigung ökonomischer, rechtlicher und ethischer Aspekte der Information bzw. ihrer Nutzung. Bei der Konzeption eines Kursangebots zur Förderung von Informationskompetenz orientieren sich viele Bibliotheken in Deutschland an dem sechsstufigen Modell der "
Skills" von Eisenberg/Berkowitz. 


Das Veranstaltungsangebot umfasst auf der grundlegenden Stufe vor allem Bibliothekskompetenzen wie Einführungen in den Katalog, in die Medienkunde, die Buchausleihe, die Präsenzbenutzung, auf der Vertiefungsstufe Einführungen in die Aufsatzrecherche mithilfe von Fachdatenbanken, in den Umgang den E-Journals und E-Books sowie in die Möglichkeiten und Grenzen der Internetsuchmaschinen. Ergänzt wird dieses inhaltliche Spektrum vielfach durch Übungen zum wissenschaftlichen Schreiben, insbesondere zum korrekten Zitieren, zu rechtlichen Rahmenbedingungen der Informationsnutzung, ferner zur Informationsverarbeitung mit Literaturverwaltungssystemen und zum Hervorbringen neuer Information (Schreiben, Publizieren, Kommunizieren).


Unterstützt oder auch partiell ersetzt werden solche Präsenzveranstaltungen der Teaching Library durch Online-Tutorials, durch Lernvideos oder durch E-Learning-Module, die zunehmend auf gängigen Lernplattformen (ILIAS, Moodle usw.) verfügbar sind.

Getragen wird das Lehrangebot der Bibliothek von den Fachreferent/inn/en und von den Bibliothekar/inn/en der Informationsabteilungen, teilweise aber auch der Zweigbibliotheken, in steigendem Ausmaß auch durch neu geschaffene Referate für Informationskompetenz (Teaching Librarians). Die Veranstaltungsformen erstrecken sich auf die Bibliotheksführung, kombiniert mit praktischen Übungen, auf die vorlesungsähnliche Einführung für Großgruppen, auf den Kurs mit Workshop-Charakter, auf die Semester- oder auf die Blockveranstaltung. Vielfach orientieren sich die Lehrveranstaltungen der Teaching Library an den Erkenntnissen der neueren Hochschul- bzw. der Unterrichtsdidaktik, die den aktivierenden Verfahren mit wirksamer Medienunterstützung, einschließlich selbstgesteuerter E-Learning-Lernphasen, den Vorzug vor den ausschließlich inputorientierten Lehrmethoden geben. Eine Bibliotheksdidaktik, die diese Anforderungen auf lerntheoretischer Basis reflektier und in ein differenziertes Rahmenkonzept für die Veranstaltungsplanung einmünden lässt, wurde von Hanke/Sühl-Strohmenger (2015) publiziert. Die räumlich-technische Infrastruktur der Teaching Library hat sich in den wissenschaftlichen Bibliotheken deutlich verbessert, denn heute stehen vermehrt Vortrags-, Schulungsräume bzw. -plätze und auch gut ausgestattete Lern-(Ressourcen)Zentren für das selbstgesteuerte Lernen zur Verfügung.


Die Einführungen und Kurse der Teaching Library sind in einigen Hochschulen fest in das Curriculum eingebunden, insbesondere im Kontext der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge, jedoch besteht hier noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Informations- und Medienkompetenz fallen unter die für den Bachelorabschluss wichtigen Schlüsselqualifikationen, so dass die Hochschulbibliothek sich als zentraler Lehr-Lernort für diese Kompetenzen profilieren kann. Neben den bislang erst vereinzelten intercurricularen Modellen existieren jedoch vorwiegend die extracurricularen (fakultativen) und die intracurricularen Angebotsformen der Teaching Library.

Letztere sind eingebettet in andere Lehrveranstaltungen des Fachs und umfassen eine oder zwei Lehreinheit(en) von vielfach 90 bis 180 Minuten Dauer. Angesichts der knappen Zeit- und Personalkapazitäten an den meisten Hochschulbibliotheken gewinnt die Form der intracurricularen Einbindung von Angeboten der Teaching Library durchaus an Attraktivität, zumal dadurch auch der lernpsychologischen Erkenntnis Rechnung getragen wird, dass Übungen zur Informationskompetenz möglichst themen- und interessennah angesiedelt sein sollten.


Neuerdings bieten wissenschaftliche Bibliotheken – manchmal flankierend zum bestehenden Einführungs- und Kursangebot – einen nachfrageorientierten Beratungsservice an (Beispiele: Wissensbar der SLUB Dresden, UB Coach der UB Erlangen-Nürnberg oder punktuelle Formate wie „Tricks & Tipps“) oder konzentrieren sich auf das „Kuratieren“ von Lern- oder Wissensräumen (Beispiele: UB Mannheim, KIT-Bibliothek Karlsruhe, UB Tübingen).

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Perspektiven der Teaching Library im deutschsprachigen Raum

Die Teaching Library dürfte aufgrund der durch Bildungsberichte, Lehrplan- und  Studienreformen günstigen Rahmenbedingungen, aber auch wegen der unbestrittenen Bedeutung, die den Schlüsselqualifikationen Informations- und Medienkompetenz für das lebenslange Lernen zukommt, gute Realisierungschancen [auch] im deutschsprachigen Raum haben.

Allerdings bedarf es, angesichts knapper Personal- und struktureller Ressourcen, des verstärkten Einsatzes von E-Learning-Konzepten sowie der methodisch-didaktischen Fortbildung des Bibliothekspersonals. Zudem sind die nutzerorientieren Serviceangebote zur Unterstützung des eigenständigen Lernens in virtuellen wie physischen Bibliotheks- und Informationsräumen auszubauen.

Hilfreich im Zusammenhang dieser Bestrebungen könnte die Vernetzung der betreffenden Aktivitäten auf regionaler, nationaler und auch internationaler Ebene sein.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat im November 2012 eine wichtige Entschließung zur Informationskompetenz an den Hochschulen verabschiedet. Diese hat Impulse für die Erweiterung des Verständnisses von Informationskompetenz über die Gruppe der Studierenden hinaus auf die wissenschaftliche Forschung und die Governance (Hochschulleitung) geliefert, die nun konkretisiert und realisiert werden müssten.

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Verfasser Text

Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger (Freiburg i. Br., Veröffentlichungen und Lehraufträge auf dem Gebiet der Teaching Library und der Bibliotheksdidaktik)

Detlev Dannenberg (Diplom-Bibliothekar und wissenschaftlicher Angestellter an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Kurse in Informationsrecherche und im wissenschaftlichen Arbeiten für Studierende und private Fortbildungen in der Bibliothekspädagogik für Kolleginnen und Kollegen)


Bibliothekspädagogik

Bibliotheken als Orte lebenslangen Lernens und als unterstützende Einrichtungen für den Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie Lesekompetenz, Medien- und Informationskompetenz, rücken vor allem nach der PISA-Studie 2000 und der dadurch ausgelösten Bildungsdebatte wieder stärker in den Fokus. In diesem Zusammenhang ist häufig von "Bibliothekspädagogik" die Rede:

Gespräch von Dagmar Giersberg mit Kerstin Keller-Loibl: "Wir brauchen mehr pädagogische Inhalte".

Text

Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger

Detlev Dannenberg

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