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Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv)

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) setzt sich seit 60 Jahren für die Bibliotheken in Deutschland ein und hat bundesweit ca.  2.000 Mitglieder. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken.

Im Deutschen Bibliotheksverband sind Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Gleichberechtigte Mitglieder sind große Staatsbibliotheken ebenso wie kleine Gemeindebibliotheken, Spezial- oder kirchliche Bibliotheken, Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken und Ausbildungsstätten. Seit 1997 unterstützen auch fördernde Mitglieder aus Wissenschaft und Wirtschaft die Aufgaben des dbv.

Aufgaben

Der dbv setzt sich für die Interessen der Bibliotheken in Deutschland ein. Der Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Zu den Aufgaben des dbv gehört auch die Förderung des Buches, des Lesens und der Informations- und Medienkompetenz als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information sowie die Förderung des Einsatzes moderner Informationstechniken.

Der Verband kooperiert im Auftrag seiner rund 2.000 Mitglieder (hauptamtlich geleitete Bibliotheken) mit zahlreichen nationalen und internationalen Gremien und Organisationen. Er ist Mitglied im Dachverband Bibliothek & Information Deutschland (BID).

Organisation

An der Spitze des dbv stehen

  • auf politischer Ebene das Präsidium (Präsident und zwei Vizepräsidenten) und
  • auf der Arbeitsebene der Vorstand (7 Personen), der von einem Beirat mit 42 Vertretern aus Bibliothekswesen und Politik beraten wird.
  • Acht fachlich gegliederte Sektionen und 16 Landesverbände vertreten die Interessen ihrer Mitglieder.

Fachkommissionen des dbv arbeiten zu thematischen Schwerpunkten:

Über seine Arbeit informiert der dbv durch sein Jahrbuch, durch Einzelbeiträge in Fachzeitschriften, auf seiner Jahresversammlung und immer aktuell über das Internet: www.bibliotheksverband.de.

Die Gründung des dbv

Am 23. Februar 1949 fand in Nierstein die Gründungsversammlung des Deutschen Büchereiverbandes, ohne die Teilnahme der wissenschaftlichen Bibliotheken, statt. Am 13. Juni 1973 wurde auf der Mitgliederversammlung in Hamburg die Satzungsänderung und Umbenennung in Deutscher Bibliotheksverband e.V. beschlossen (Gesamtverband aller Bibliotheken, einschließlich der wissenschaftlichen Bibliotheken). In der DDR wurde am 18./19. März 1964 in Berlin der Deutsche Bibliotheksverband gegründet. Auf der gemeinsamen Mitgliederversammlung am 28. Februar 1991 in Göttingen wurde die Vereinigung der beiden Verbände zum Deutschen Bibliotheksverband e.V. beschlossen.

Auszeichungen

Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Leistungen des Bibliothekswesens zu lenken, ist auch das Ziel des Helmut-Sontag-Preises, des Publizistenpreises des dbv, der 1987 gestiftet wurde. Der Preis - mit 5.000 Euro ausgestattet - würdigt Publizisten, die das Bibliothekswesen durch herausragende Einzelbeiträge oder durch die Kontinuität sachgerechter Berichterstattung wirkungsvoll gefördert haben.

Mit dem Preis Bibliothek des Jahres, dem einzigen nationalen Bibliothekspreis, wird beispielhafte und vorbildliche Bibliotheksarbeit ausgezeichnet.

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Kontakt

Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Geschäftsführerin Barbara Schleihagen
Fritschestraße 27-28
Aufgang A
10585 Berlin
Tel: 030/644 98 99 12
Fax: 030/644 98 99 29
E-Mail: dbv@bibliotheksverband.de
http://www.bibliotheksverband.de

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