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Abgeschlossene Projekte

BIX-Bibliotheksindex

Der Bibliotheksindex BIX war ein bundesweites, freiwilliges Vergleichsinstrument für Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken. Der Index wurde von 2000-2015 publiziert und ist damit weltweit bislang einer der Bibliotheksvergleiche mit der längsten Laufzeit und den meisten Teilnehmern.

Das Ziel des Bibliotheksindex war es, die Leistungsfähigkeit von Bibliotheken kurz, prägnant und dennoch in aussagekräftiger Form zu beschreiben. Der BIX machte die Situation einer Bibliothek mithilfe von Kennzahlen transparent und trug damit zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Bibliothek, Verwaltung, Öffentlichkeit und Politik bei.

Jedes Jahr nahmen ca. 280 Bibliotheken am BIX teil. Sie nutzten die Möglichkeit, ihre Situation anhand statistischer Daten zu beschreiben und sich mit anderen Bibliotheken ihrer Größenklasse zu vergleichen. So konnten sie eine zuverlässige Basis für die Überprüfung ihrer Selbsteinschätzung gewinnen und interne Managemententscheidungen in Gang setzen.

Die BIX-Teilnehmer lieferten statistische Daten, aus denen 17 Indikatoren berechnet und zu vier Zieldimensionen - Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential - zusammengefasst werden.

2012 wurde der BIX grundlegend überarbeitet. Die Ergebnisse des Kennzahlenvergleichs wurden seither in Form eines Ratings präsentiert. Alle vergleichbaren Bibliotheken in Deutschland bildeten den Vergleichsrahmen für die BIX-Teilnehmer. Dafür wurden die Daten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) als Hintergrundinformation in die Berechnung einbezogen.

Auf der BIX-Website www.bix-bibliotheksindex.de stehen alle Ergebnisse, Indikatoren und Basisdaten online zur Verfügung und können nach individuellen Vorgaben gefiltert, sortiert und miteinander verglichen werden. Auch ein Download der Daten ist möglich. Umfangreiche Hintergrundinformationen - auch in englischer Sprache - erläutern das Projekt, die Indikatoren und die Methodik.

Im BIX-Magazin erschienen die Ergebnisse in gedruckter Form und wurden ergänzt durch Best-Practice-Beispiele, Interviews und Beiträge zu aktuellen Themen der Bibliothekswelt. Das BIX-Magazin war ein Sonderheft der Zeitschrift B.I.T.-Online.

Die Ergebnisse des Leistungsvergleichs wurden in der ersten Jahreshälfte aus den Daten des Vorjahres berechnet und Anfang Juli veröffentlicht.

Der BIX wurde 1999 von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) initiiert und erschein zwischen 2000 und 2015 jährlich. 2005 übernahmen der dbv und das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) den BIX im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB). Unterstützt wurde der BIX von der Bertelsmann Stiftung, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) und der Zeitschrift B.I.T.-Online.

Zur Einstellung des BIX


Der Vorstand des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) und die Leitung des Hochschulbibliothekszentrums Köln (hbz) haben am 23. Juni 2015 entschieden, dass der Bibliotheksindex BIX mit Veröffentlichung der Ergebnisse 2015 nach 16 Jahren der erfolgreichen Durchführung eingestellt wird.

Trotz intensiver Bemühungen um eine solide Finanzierungsgrundlage für das Projekt konnte leider kein tragfähiges Modell gefunden werden, das den BIX langfristig zukunftsfähig gemacht hätte.

dbv und hbz sehen sich gemeinsam mit den Bibliotheken auch weiterhin in der Verantwortung für Leistungsvergleiche und deren zeitgemäßer Weiterentwicklung. Eine neu einberufene Expertengruppe erarbeitet 2016 konkrete Vorschläge für die zukünftige Leistungmessung von Bibliotheken – als neu aufzubauendes Angebot der DBS.

 

Wissenschaftsportal b2i

Das Wissenschaftsportal b2i als zentrales Internetportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften wendete sich an alle Interessierten aus den Bereichen Wissenschaft, Studium und Praxis und verstand sich als zentraler Anlaufpunkt für Recherchen in den Fachgebieten.

Das Wissenschaftsportal verfolgte u.a. folgende Ziele:

  • Bündelung und Verknüpfung vorhandener Fachressourcen unter einer Suchoberfläche
  • Bereitstellung von fachrelevanter Information in Printform wie auch in elektronischer Form (z.B. Verfügbarkeitsrecherche)
  • Entwicklung und Pflege fachrelevanter Dienstleistungen (z.B. Führer zu Internetressourcen, Expertendatenbank, Fachbibliographien, etc.)
  • Entwicklung und Bereitstellung von Dienstleistungen im Bereich der Informationsvermittlung (z.B. Online-Tutorials, Navigations- und Schulungssysteme)
Projekthistorie

Das Wissenschaftsportal b2i für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften wurde in den Jahren 2006 und 2007 von der damals zuständigen Sondersammelgebiets-Bibliothek, der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk für Bibliotheken in Berlin, dem Fachbereich Informationswissenschaften und dem Informationszentrum für Informationswissenschaft und -praxis an der FH Potsdam sowie der Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgebaut.

Ende 2007 gab die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen das DFG-Sondersammelgebiet 24,1 (Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften) zusammen mit der Virtuellen Fachbibliothek b2i ab.

Nach einer Neuausschreibung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft übernahm die Bayerische Staatsbibliothek zum 01.01.2008 als neue zuständige Bibliothek für das DFG-Sondersammelgebiet 24,1 "Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften" die Federführung bei der Koordination und dem weiterem Ausbau des Wissenschaftsportals.

Der Portaltransfer an die Bayerische Staatsbibliothek startete nach mehreren Gesprächen mit den bisherigen Partnern im Frühjahr 2008. Aufgrund einer technischen Neustrukturierung des Portals an der Bayerischen Staatsbibliothek baute man das Portal in fast allen Teilen neu auf.

Das Kernstück des Wissenschaftsportals b2i, die Metasuche über mehrere Datenquellen, basierte nun auf der Indexierung der Datenbestände mit Hilfe der Suchmaschinentechnologie FAST. Die Oberfläche der Metasuche wurde mit der Portalsoftware SISIS-Elektra von OCLC realisiert.

Die Weboberfläche des Portals wurde mit der Open-Source-Software TYPO3 (typo3.org) umgesetzt. Ebenso wie im Rahmen der Metasuche wird dabei auf eine möglichst nachhaltige Entwicklungsmöglichkeit aller Software-Instrumente geachtet.

Zur Einstellung von b2i

Meldung zur Einstellung des Portals b2i durch die Bayerische Staatsbibliothek zum Jahresende 2014

 

wissenbringtweiter.de

Das Portal wissenbringtweiter.de war eine Plattform, auf der Informationsspezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schnell und effizient passende Fortbildungsangebote anbieten und finden konnten. Mit dem Fortbildungsportal wissenbringtweiter.de wurde ein Projekt verwirklicht, das vorhandene Lücken in diesem Bereich schließt. 
Entwickelt wurde das kostenlose Portal im Rahmen eines studentischen Projekts des Studiendepartments Information an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert und Prof. Dr. Franziskus Geeb. Die Schirmherrschaft hatte das Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (knb) übernommen.

Zur Einstellung des Portals

Meldung zur Einstellung des Portals wissenbringtweiter.de zum 01.10.2014

 

 

 

 

BIX Bibliotheksindex