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Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS)

Die Deutsche Bibliotheksstatistik umfasst statistische Daten des gesamten deutschen Bibliothekswesens und wird jährlich fortgeschrieben. Sie wird seit 2003 im Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW erstellt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken. Die Teilnahme an der DBS ist einfach, kostenfrei und freiwillig.

  • Die DBS folgt der Norm „Internationale Bibliotheksstatistik“ (DIN EN ISO 2789). Sie liefert ein Gesamtbild des Stands und der Entwicklung des Bibliothekswesens. Ihre Daten liefern wichtige Informationen für Bibliotheksentwicklungspläne, Nutzungs- und Entwicklungsanalysen sowie Kennzahlvergleiche.
  • Die Daten fließen in übergreifende Kulturstatistiken und internationale Statistiken ein.
  • Sie dienen zur Ermittlung der Bibliothekstantiemen.
  • Die DBS ist Forschungsgrundlage für wissenschaftliche Fragestellungen, bietet Bibliotheksverbänden und Unterhaltsträgern, Entscheidungsträgern und -trägerinnen in Politik und Öffentlichkeit sowie der bibliotheksaffinen Presse geprüfte Daten und qualifizierte Interpretationsansätze.
  • Die DBS ist eine "papierlose" Statistik: sowohl die Sammlung als auch die Aufbereitung der DBS-Daten verlaufen - mittels Online-Erfassung - automatisiert. Dies macht die DBS effizient, kostengünstig und flexibel.
  • Die DBS erhebt jährlich Daten aus fast 10.000 Öffentlichen Bibliotheken, Fachhochschul- und Universitätsbibliotheken, wissenschaftlichen Spezialbibliotheken, Fahr-, Musik-, Patientenbibliotheken. Diese Daten liegen in der Regel ab April (für das vergangene Berichtsjahr) in vorläufiger Form und online abrufbar vor. Die DBS verwendet standardisierte Definitionen für alle Bibliothekssparten. Die Fragebögen werden dabei kontinuierlich den sich ändernden Bedürfnissen und Gegebenheiten durch Steuerungsgremien angepasst.
  • Gesamtauswertungen fassen Querschnittsdaten zusammen und bilden die zitierfähige nationale Bibliotheksstatistik. Die Variable Auswertung steht für differenzierte Analysen und individuelle Einzelabfragen zur Verfügung. Die Bibliothekssuchmaschine ermöglicht das Networking von Bibliotheken. Bibliotheken ähnlicher Größenordnung finden die Kontaktdaten von Partnerinstitutionen in ganz Deutschland und können ausgewählte Kennzahlen für einen Vergleich nutzen.
  • Seit dem Berichtsjahr 2008 wird von der Österreichischen Bibliothekenverbund und Service GmbH (obvsg) in Zusammenarbeit mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW eine nationale Statistik für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Österreich angeboten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Deutsche Bibliotheksstatistik

Ira Foltin
Hochschulbibliothekszentrum NRW
Deutsche Bibliotheksstatistik
Jülicher Str. 6
50674 Köln
Tel.: (0221) 400 75-213
foltin@hbz-nrw.de